Digitale Souveränität

Digitale Souveränität für kleine und mittlere Unternehmen

Wer bestimmt über Ihre Daten, Ihre Kosten und Ihre IT? Wir zeigen, wo Ihr Betrieb von US-Anbietern abhängig ist, und bauen diese Abhängigkeit Schritt für Schritt ab. Ohne Ideologie, mit Lösungen, die im Alltag funktionieren.

  • Daten in Deutschland: eigene Hardware oder deutsches Rechenzentrum
  • 20+ Jahre IT-Branchenerfahrung
  • Schrittweise: kein Big Bang, keine Betriebsunterbrechung

Was digitale Souveränität für einen Betrieb konkret bedeutet

Digitale Souveränität heißt nicht, auf Cloud oder US-Software zu verzichten. Es heißt, selbst entscheiden zu können: wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen darf und ob Sie einen Anbieter wechseln, wenn Preise oder Bedingungen nicht mehr passen.

Das Thema ist in der Breite angekommen. Laut Bitkom-Cloud-Report 2026 halten 85 % der Unternehmen Deutschland für zu abhängig von US-Cloud-Anbietern, ein Jahr zuvor waren es 78 %. 64 % der Cloud-Nutzer sehen sich durch die US-Politik gedrängt, ihre Cloud-Strategie zu überdenken. 91 % würden lieber einen deutschen Anbieter nutzen, aber nur 53 % tun es.

Für kleine und mittlere Unternehmen zeigt sich Abhängigkeit an vier Stellen: an Preiserhöhungen, die Sie hinnehmen müssen, an Support-Enden, die einen Wechsel erzwingen, am rechtlichen Zugriff fremder Behörden nach dem CLOUD Act und an Daten, die sich nur mühsam wieder exportieren lassen. Genau dort setzen wir an.

In vier Etappen zu einer souveränen IT

  1. Abhängigkeits-Check

    Welche Dienste nutzen Sie, wo liegen die Daten, was kostet es, wann enden Verträge und Support? Ergebnis: eine Übersicht mit Prioritäten. 280 bis 560 € netto zzgl. MwSt.

  2. Dateien

    Die Dateiablage zuerst: Hier liegen die meisten Daten, und der Umstieg ist für das Team am einfachsten.

  3. E-Mail & Kommunikation

    Eigener Mailserver mit mailcow, danach Chat und Videokonferenzen. Jede Etappe läuft parallel zum Altsystem, bis alles geprüft ist.

  4. Infrastruktur & Betreuung

    Server, Virtualisierung und Backup auf einen tragfähigen Stand bringen. Auf Wunsch übernehmen wir Updates und Überwachung dauerhaft.

raumAKUSTIKS: von der US-Cloud auf eigene Infrastruktur

  • −47%Cloud-Kosten pro Monat
  • 8TageKomplette Migration
  • 100%Daten in Deutschland

raumAKUSTIKS hatte Projektdaten, Kundenkommunikation und Buchhaltung auf mehrere US-Cloud-Dienste verteilt. Heute liegt alles auf einem Synology-NAS im eigenen Betrieb, mit automatischem Backup auf einen deutschen Speicher und VPN-Zugang für den Außendienst.

Zum Praxisbeispiel
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Cloud oder NAS? — 10 Fragen für Ihre Entscheidung

Bevor Sie in Hardware oder Abos investieren, beantworten Sie diese 10 Fragen — herstellerunabhängig und ohne Anbieter-Marketing.

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Abo bei einem US-Anbieter oder eigene Lösung?

Die Unterschiede zeigen sich selten im Alltag, sondern dann, wenn sich etwas ändert.

Abo bei US-AnbieterEigene oder europäische LösungEmpfohlen
PreiserhöhungHinnehmen oder aufwendig wechselnKosten bleiben planbar
Support-EndeVom Hersteller festgelegtUpdates aus Open-Source-Projekten oder vom Hersteller
Geschützt vor US-Zugriff (CLOUD Act)NeinJa
FunktionsänderungenVom Anbieter bestimmtSie entscheiden, wann Sie aktualisieren
Daten mitnehmenExport oft mühsamOffene Formate und Standards
BequemlichkeitHochHoch mit Betreuung, sonst Eigenverantwortung

Abo bei US-Anbieter

Preiserhöhung
Hinnehmen oder aufwendig wechseln
Support-Ende
Vom Hersteller festgelegt
Geschützt vor US-Zugriff (CLOUD Act)
Nein
Funktionsänderungen
Vom Anbieter bestimmt
Daten mitnehmen
Export oft mühsam
Bequemlichkeit
Hoch

Eigene oder europäische LösungEmpfohlen

Preiserhöhung
Kosten bleiben planbar
Support-Ende
Updates aus Open-Source-Projekten oder vom Hersteller
Geschützt vor US-Zugriff (CLOUD Act)
Ja
Funktionsänderungen
Sie entscheiden, wann Sie aktualisieren
Daten mitnehmen
Offene Formate und Standards
Bequemlichkeit
Hoch mit Betreuung, sonst Eigenverantwortung

Digitale Souveränität für KMU — Häufige Fragen

Was bedeutet digitale Souveränität für ein Unternehmen?

Dass Sie selbst über Ihre IT entscheiden: wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und ob Sie einen Anbieter wechseln können, ohne dass der Betrieb stillsteht. Es geht nicht um Verzicht auf Cloud oder US-Software, sondern um Wahlfreiheit.

Ist das nicht nur ein Thema für Behörden und Konzerne?

Nein. Gerade kleine Betriebe spüren Preiserhöhungen und Support-Enden direkt, weil sie keine Verhandlungsmacht haben. Gleichzeitig ist der Umstieg bei 5 bis 50 Arbeitsplätzen deutlich einfacher als in einem Konzern. Das Land Schleswig-Holstein hat zum Beispiel über 40.000 Postfächer von Exchange auf Open-Source-Lösungen umgestellt. Ein Betrieb mit 15 Postfächern schafft das an einem Wochenende.

Müssen wir dafür Microsoft komplett verlassen?

Nein. Viele Betriebe fahren gut mit einer Mischform: sensible Daten, Dateien und E-Mail auf eigener oder europäischer Infrastruktur, Word und Excel weiter als Kauflizenz am PC. Entscheidend ist, dass Sie wissen, wo Sie abhängig sind, und das bewusst entscheiden.

Was ist der CLOUD Act und warum betrifft er uns?

Der CLOUD Act ist ein US-Gesetz von 2018. Er verpflichtet US-Unternehmen, Daten auf Anordnung an US-Behörden herauszugeben, auch wenn die Server in Europa stehen. Das betrifft alle Daten, die Sie bei Microsoft, Google oder Amazon speichern. Mehr dazu in unserem Beitrag CLOUD Act einfach erklärt.

Was kostet der Weg zu mehr Unabhängigkeit?

Der Abhängigkeits-Check kostet 280 bis 560 € netto zzgl. MwSt. Ein Büro mit 10 Arbeitsplätzen, das Dateien, E-Mail und Backup umstellt, liegt typischerweise bei 2.600 bis 5.200 € netto zzgl. MwSt., zuzüglich Hardware. Wir rechnen zu 70 € pro Stunde bzw. 560 € pro Tag ab.

Wer kümmert sich danach um Updates und Sicherheit?

Wenn Sie möchten, wir. Laufende Betreuung mit Updates, Überwachung und Backup-Kontrolle kostet 70 bis 210 € netto im Monat. Sie bleiben trotzdem unabhängig: Alle Systeme basieren auf offenen Standards und sind dokumentiert, sodass auch ein anderer Dienstleister weiterarbeiten kann.

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Wie abhängig ist Ihr Betrieb?

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, wo Ihre größten Abhängigkeiten liegen und womit Sie anfangen sollten.

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