Was sich ändert
Was das Support-Ende für Ihren Betrieb bedeutet
Windows Server 2016 befindet sich seit Januar 2022 im erweiterten Support. Am 12. Januar 2027 endet auch dieser. Ab dann veröffentlicht Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr für das Betriebssystem. Ihr Server läuft weiter, aber jede neu entdeckte Sicherheitslücke bleibt offen.
In kleinen und mittleren Unternehmen ist ein Windows Server 2016 meist das Herz der IT: Er verwaltet die Benutzerkonten (Active Directory), stellt die Netzlaufwerke bereit und hält oft noch ältere Branchensoftware oder einen Exchange-Server. Fällt er aus oder wird er kompromittiert, steht der Betrieb.
Dazu kommt die Haftungsfrage. Wer personenbezogene Daten auf einem System ohne Sicherheitsupdates verarbeitet, hat es schwer, „Maßnahmen nach dem Stand der Technik" im Sinne der DSGVO nachzuweisen. Auch Cyber-Versicherungen fragen inzwischen gezielt nach nicht mehr unterstützter Software.
Die gute Nachricht: Drei Monate reichen für eine saubere Ablösung, wenn Sie jetzt mit der Bestandsaufnahme beginnen.